| Mensch ohne Hund: Roman |  | Autor: Håkan Nesser Urheber: Christel Hildebrandt Verleger: btb Verlag
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Sprachen: Deutsch (Unbekannt), Deutsch (Original), Deutsch (Published) Medium: Taschenbuch Seiten: 544 Versandgewicht: 1 Maße (innen): 7.3 x 4.7 x 1.5
ISBN: 3442739322 EAN: 9783442739325 ASIN: 3442739322
Publikation: Mai 25, 2009 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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Product Description Roman. Ein Fall für Inspektor Barbarotti Erscheinungsjahr: 2009 Aus d. Schwed. v. Christel Hildebrandt Gewicht: 445 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mm Von Nesser, Håkan / Übersetzt v. Hildebrandt, ChristelFamilie Hermansson hat sich versammelt, um zwei Geburtstage zu feiern: den 65. des gerade pensionierten Vaters Karl-Erik und den 40. der ältesten Tochter Ebba. Doch plötzlich verschwinden zwei Familienmitglieder spurlos, Sohn Walter und Enkel Henrik. Wurden Sie Opfer eines Verbrechens? Die scheinbar heile Familienwelt beginnt zu bröckeln Inspektor Barbarotti ermittelt und stößt auf ziemlich unschöne Familiengeheimnisse und einen ungewöhnlichen Mörder ... Pressestimmen: "Wenn Nesser das Niveau hält, wird Inspektor Barbarotti einen größeren Eindruck hinterlassen als Kommissar Van Veeteren." (Östersunds-Posten) Leseprobe:
Dezember / / Als Rosemarie Wunderlich Hermansson am Sonntag, dem 18. Dezember erwachte, war es kurz nach sechs, und sie hatte noch ein ganz klares Bild vor Augen. / Sie stand in einer Türöffnung und schaute auf einen fremden Garten hinaus. Es war Sommer oder früher Herbst. In erster Linie betrachtete sie zwei kleine, dicke, gelbgrüne Vögel, welche auf einer Telefonleitung zehn, fünfzehn Meter von ihr entfernt saßen, und jeder hatte eine Sprechblase im Schnabel. / Du musst dich umbringen, stand in der einen. / Du musst Karl-Erik umbringen, stand in der anderen. / Die Botschaft war an sie gerichtet. Es war sie, Rosemarie Wunderlich Hermansson, die sich umbringen sollte. Oder Karl-Erik töten. In diesem Punkt herrschte nicht der geringste Zweifel. / Letzterer war ihr Mann, und erst nach einigen Sekunden sah sie ein, dass diese beiden verrückten Aufforderungen natürlich aus etwas resultierten, das sie geträumt hatte - aber es wa
Aus der Amazon.de-Redaktion Eine schrecklich nette Familie, die da zu zwei runden Geburtstagen kurz vor Weihnachten zusammenkommt. Es ist das klassische Setting einer "family reunion", die hier als klaustrophobische Familienhölle erzählt wird, die nur in einer Katastrophe enden kann. Mit Mensch ohne Hund meldet sich Håkan Nesser und bringt einen neuen Ermittler mit: Gunnar Barbarotti. Nesser lässt sich Zeit, ehe die Handlung an Fahrt gewinnt. Da werden alle Familienmitglieder ausführlich porträtiert, ihre Zwänge und Abgründe, gegenseitigen Antipathien, die Wut und der unterdrückte Hass. Ähnlich den länglichen Reisevorbereitungen der Protagonisten (ganz praktischer und seelischer Natur) hat es Nesser nicht eilig, einen Spannungsbogen zu konstruieren, der mit dem plötzlichen Verschwinden zuerst des missratenen Sohnes Walter und dann des Enkels Henrik seinen Anfang nimmt. Doch zuerst zu den dramatis personae: Da ist zunächst Karl-Erik der tyrannische Patriarch, ein frisch pensionierter Lehrer, der seinen Lebensabend in Spanien plant. Seine resignierte Frau Rosemarie funktioniert seit Jahrzehnten und fantasiert, wie sie ihren Mann umbringt. Ebba, Papas Lieblingstochter mit dem großen Potenzial, hat es bis zur Oberärztin gebracht, ihre Söhne haben sich innerlich längst von ihr verabschiedet. Kristina, die jüngste ist im Fernsehgeschäft tätig, unglücklich verheiratet, empfand ihre Familie immer schon als Gefängnis. Und dann ist da noch "Wichs-Walter", der glücklose Schöngeist und Weltenbummler, über den ganz Schweden lacht, seitdem er in einer Art "Dschungel-Camp" kompromittierend abgefilmt wurde. Sie alle fallen in das elterliche Haus ein "wie zwangsrekrutierte Soldaten zu einem befohlenen Krieg." Nachdem zuerst Walter nicht von einem nächtlichen Spaziergang zurückkehrt, verschwindet auch der Vorzeige-Enkel Henrik, der einen schwulen Lover hat, von dem niemand weiß - außer Tante Kristina, die ihn bei einem Rendezvous "auf den rechten Weg" zurückbringen will. Leider ist zur gleichen Zeit ihr Mann zu einem Überraschungsbesuch unterwegs... Gunnar Barbarotti, Nessers "Neuer", beginnt also zunächst in einer Vermisstensache zu ermitteln. Er ist Mitte Vierzig, geschieden, Vater von drei Kindern, und bislang hat er es - trotz des Jurastudiums - nur bis zum Inspektor gebracht. Ihm erspart der neue Fall ein Weihnachtsfest mit der Ex-Frau bei den Ex-Schwiegereltern, sodass er sich mit viel psychologischem Gespür und einiger Lust an der Provokation daran macht, die beharrlich schweigende Familie unter die Lupe zu nehmen. Vorsichtig klopft er deren Panzer ab, macht hier und da eine Probebohrung, horcht, tastet sich weiter, findet schließlich einen Riss, den er aufbrechen kann. Nesser scheint es in Mensch ohne Hund nicht in erster Linie um das so genannte "Who's dunnit" zu gehen - schließlich mündet das Buch in ein erstaunlich vorhersehbares Ende. Er erzählt eine Geschichte, die um die Grausamkeit der Heimkehr rotiert. Ein hervorragend respektloses Geschenk für das Frohe Fest! --Henrik Flor, Literaturtest
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